
| Mutter des Problembären im Bärenpark |
| Neue Heimat für Jurka |
Bärin „Jurka“ soll am heutigen Mittwoch als erste künftige Bewohnerin des „Alternativen Wolf- und Bärenparkes“ ihr neues Zuhause kennenlernen. Sieben Hektar warten darauf, von ihr und vier Artgenossen, die im Spätherbst folgen werden, in Besitz genommen zu werden.
Offiziell wird der Wolf- und Bärenpark am 4. und 5. September eröffnet. Dann ist „Jurka“ seit mehr als 170 Jahren die erste Bärin, die in der Region lebt. Soweit es keine Probleme mit den italienischen Behörden gibt, soll die Bärendame heute in Bad Rippoldsau-Schapbach aus ihrer Reisekiste steigen. Ein zweieinhalb Meter hoher und 1,7 Kilometer langer mit Strom gesicherter doppelter Zaun wird in Zukunft für den nötigen Sicherheitsabstand zwischen Mensch und Tier sorgen. Im Park können Gäste außerdem zwischen zwei Wegen wählen: Der große Besucherweg ermöglicht einen Blick von oben auf das Tal, der kleine Rundweg hingegen eine Begegnung mit den Tieren auf Augenhöhe.
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| Verträge mit Investor voraussichtlich im September |
| Hoffnung für das KK-Gebäude |
Endgültiges Aus für das Kaufhaus Krauss in Lahr in diesem Jahr, doch es gibt Hoffnung, dass die Innenstadtbesucher am südlichen Zugang zur Marktstraße danach nicht auf ein brach liegendes Gebäude an exponierter Stelle stoßen. Wie gestern Björn Ehler, Mitarbeiter des Freiburger Insolvenzverwalters Ulrich Nehrig, auf Anfrage betonte, wurde ein Immobilieninvestor gefunden, der sowohl das KK-Gebäude in Lahr als auch in Emmendingen kaufen will.
Die Verträge, so Ehler, seien ausgetauscht, jetzt gehe es lediglich noch um „Modifizierungen“. Anfang kommenden Monats wird mit dem Abschluss der entsprechenden Verträge gerechnet, Mitte September soll dann das bis dahin streng behütete Geheimnis um den Investor per Pressemitteilung gelüftet werden. Wann genau das Kaufhaus Krauss in diesem Jahr seine Pforten endgültig schließt und zuvor der Räumungsverkauf startet, steht noch nicht genau fest. Nach den Plänen des Investors wird es danach wohl einige Zeit nicht genutzt.
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| Gesetzliche Grenzwerte zu Infektionen werden eingehalten |
| Auch in Zukunft keine keimfreien Krankenhäuser |
Schockierende Nachrichten aus Mainz: Drei Babys sind aufgrund verschmutzter Infusionen im Universitätsklinikum Anfang der Woche gestorben. Die Bundespolitik fordert ein einheitliches Hygienegesetz. Mangelnde Hygiene und Keime im Krankenhaus beschäftigen auch die Kliniken in der Ortenau.
„Bei uns sind diese Infusionen nicht im Einsatz“, sagt Dieter Auer, Anästhesist, Mikrobiologe und Hygienebeauftragter am Offenburger Ortenau Klinikum. Dennoch sei Hygiene ein wichtiges Thema in jeder Klinik. „Wir gehen davon aus, dass bundesweit etwa 30000 Patienten an nosokomialen Effekten versterben“, so Auer. Nosokomiale Infektion ist der Fachbegriff für Krankenhaus-Keime. Erfasst werden Infektionen, die 48 Stunden nach Aufnahme ins Krankenhaus wirksam werden. Etwa 600000 Patienten erkranken in Deutschland jährlich an Krankenhaus-Keimen. „Wir arbeiten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts und haben als doppelten Boden einen Vertrag mit dem Deutschen Beratungszentrum in Freiburg“, so Auer weiter. Mehrmals im Jahr tagt eine Hygiene-Kommision, der neben dem Ärztlichen Direktor, dem Hygiene-Beauftragten auch die Hygiene-Schwestern – in Offenburg zwei für die Umsetzung des Hygieneplans zuständige Schwestern und eine für die Statistik – und weitere Mitglieder angehören.
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